Sägemehlringen
Ringen, der Kampf Mann gegen Mann, ist eine der ältesten Sportarten überhaupt und schon seit der Antike eine olympische Disziplin. Ringen
ist ein Zweikampfsport, bei dem zwei Gegner versuchen, sich mit bestimmten Techniken körperlich zu überwältigen – meist durch Würfe,
Haltegriffe oder das Zu-Boden-Bringen des Gegners. Neben dem Schwingen hat sich das Sägemehlringen aus dem Nationalturnen heraus etabliert. Der Gewinner erhält eine Bewertung (Note). Im Unterschied zum Schwingen tragen die Ringer keine Hosen zum Greifen und es gibt Gewichtsklassen – wie im Mattenringen. Nach sieben Kämpfen treten die zwei Punkthöchsten jeweils zum Schlussgang an und kämpfen um den Festsieg. Die vorderen Ränge erhalten eine Auszeichnung, die Aktiven einen Eichenkranz und die Jugendlichen einen Eichenzweig.
Ringen ist aber viel mehr…
Es ist eine Sportart, welche vielseitig hohe Ansprüche stellt. Neben Kraft ist genauso stark Explosivität, Koordination, Ausdauer und räumliche
Orientierung gefordert. Ringen benötigt neben Disziplin und Wille zum Siegen auch Eigenverantwortung. Der Wettkämpfer ist absolut auf sich allein gestellt und für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich.
Trotz Härte und Kampf wird Respekt und Toleranz eingefordert. Mit dem Handschlag vor dem Kampf und dem symbolischen Abwischen des Sägemehls vom Rücken des unterlegenen Gegners wird Fairness und Respektgelebt.
…Ringen ist mehr als nur Sport.
